Waffen-Sachkunde für
berufliche Waffenträger
Vorteile unserer Lehrgänge für berufliche Waffenträger
Umfassende Ausbildung: Unsere Lehrgänge sind speziell auf die Bedürfnisse von beruflichen Waffenträgern zugeschnitten, inklusive vertiefter Rechtskenntnisse und praktischer Fertigkeiten.
Intensive Praxiseinheiten: Wir investieren mehr Zeit und Aufwand in die praktische Schießausbildung, um sicherzustellen, dass unsere Teilnehmer bestens vorbereitet sind.
Flexible Terminwahl: Wir bieten Lehrgänge auch außerhalb der Wochenenden an, um den Bedürfnissen der Teilnehmer gerecht zu werden.
Professionelle Trainer: Unsere Lehrgänge werden von 3 lizenzierten Schießlehrern im Verteidigungsschießen geleitet, die nationale Zertifikate besitzen.
Gezielte Förderung: Es besteht die Möglichkeit, dass die Ausbildungskosten durch Leistungsträger wie die Agentur für Arbeit übernommen werden.
Wichtige Informationen
Ort: Unsere neue Schulungsstätte in Bottrop bietet eine angenehme Lernatmosphäre.
Dauer: Der Lehrgang umfasst mindestens 24 Stunden, was 32 Unterrichtseinheiten entspricht.
Prüfung: Der Prüfungstermin wird individuell abgestimmt, um sicherzustellen, dass jeder Teilnehmer den optimalen Zeitpunkt hat.
Kosten: Alle Lehrgangsgebühren sind transparent und im Anmeldebereich offen einsehbar.
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt einfach und digital über unser Anmeldeportal
Für Mitarbeiter im Geld- und Wertransportwesen und Sicherheitsunternehmen:
Hier einmal ein Auszug aus der aktuellen Gesetzgebung:
7.5.1 WaffVwV Da die Dauer des Lehrgangs eine ordnungsgemäße Vermittlung gewährleisten muss, sind als Mindestdauer (ohne Prüfung) grundsätzlich 16 Vollstunden bzw. 22 Unterrichtseinheiten (zu je 45 Minuten) vorauszusetzen. Eine Unterschreitung kann nur in Ausnahmefällen in Betracht kommen, z. B. wenn eine Fertigkeit im Schießen nicht nachgewiesen werden muss.
Demgegenüber ist im Hinblick auf die besonderen Anforderungen an Erlaubnisinhaber im Bewachungsgewerbe eine Lehrgangsdauer von 24 Vollzeitstunden (dies entspricht 32 Unterrichtseinheiten) Voraussetzung. In der zusätzlichen Unterrichtszeit sind über die Grundqualifikation hinaus vertiefte Rechtskenntnisse (insbesondere zu Notwehr und Notstand) sowie besondere Fertigkeiten im Schießen (insbesondere mit Kurzwaffen) zu vermitteln. Der Lehrgang mit abschließender Prüfung ist unabhängig von der nach § 34a der Gewerbeordnung (GewO) in Verbindung mit der Bewachungsverordnung (BewachV) vorgesehenen Unterrichtung und Prüfung zu absolvieren.
So wird z. B. ein Sportschütze das Thema Notwehr und Notstand aus einem ganz anderen Gesichtspunkt sehen als der Fahrer eines Geld- und Werttransporters.
Ebenso unterscheiden sich die Themen Schießstände und Standaufsichten für die unterschiedlichen Gruppen. Des Weiteren ist die praktische Handhabung an und mit den Waffen für den Bereich der beruflichen Waffenträger um einiges umfangreicher.
Der Sportschütze hat im Regelfall bereits einige Erfahrungen in der Handhabung von Waffen, da er einen solchen Lehrgang selten völlig unbeleckt besucht. Mitarbeiter von Sicherheitsunternehmen haben in der Regel vorher noch niemals eine Waffe in den Händen gehalten. Das führt dazu, dass diesem Personenkreis zunächst die natürliche Abneigung und Scheu vor Waffen genommen werden muss. Hier liegt dann in aller Regel auch der größere zeitliche Aufwand.
In die praktische Schießausbildung auf dem Schießstand investieren wir bei den beruflichen Waffenträgern deutlich mehr Zeit und Aufwand. In der Summe kann man also sagen, dass die Waffensachkunde für den Bereich beruflicher Waffenträger deutlich umfangreicher ist als die der Sportschützen.
Das wird aktuell auch nachdrücklich von der Bezirksregierung Münster gefordert. Durch unseren permanenten Kontakt sowie den gegenseitigen, regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit der Behörde sind unsere Lehrgänge und Lehrgangsinhalte ständig auf dem neuesten Stand.
An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass die Ausbilder in der Waffensachkunde bei den Sportschützen quasi durch „Handauflegen“, ohne den Nachweis einer besonderen Befähigung, ernannt werden.
Vorkenntnisse
Sie sind eigentlich gar nicht nötig. Wir gehen davon aus, dass jeder Teilnehmer unbedarft ist. Wir persönlich halten es sogar für besser, da wir dann nicht so viele Unwahrheiten oder falsches Wissen ausbügeln müssen.
Auch die Frage, ob man sich vorher ein Buch anschaffen sollte, wird immer wieder einmal gestellt. Wenn überhaupt, ist unser Buch „Waffensachkunde 2.0“ eines der Bücher, die man auch später zum Nachschlagen immer wieder in die Hand nimmt.
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt digital über das Anmeldeportal auf unserer Internetseite. Dort werden wichtige Daten bereits im Vorfeld abgefragt.
Sobald uns die Anmeldung vorliegt, bestätigen wir sie dir schriftlich per E-Mail. Sollten wir uns innerhalb von spätestens 48 Stunden nach der Anmeldung nicht gemeldet haben, frage bitte kurz per E-Mail oder telefonisch nach. Natürlich kann jedem einmal etwas dazwischenkommen – das passiert auch uns. Die Bedingungen für eine Stornierung, Verlegung oder Umbuchung entnimmst du bitte unseren aktuellen AGB.
Bei uns sind die Lehrgangsgebühren nicht versteckt oder erst sichtbar, nachdem du dich angemeldet hast. Die aktuellen Gebühren findest du offen einsehbar im Anmeldebereich. Dort kannst du die jeweilige Lehrgangsart mit den entsprechenden Kosten auswählen.
Auch wir und alles, was mit dem Lehrgangsbetrieb zusammenhängt, benötigen Planungssicherheit. Bereits im Vorfeld eines Lehrgangs fallen Kosten an. Räume müssen angemietet und bezahlt werden. Mittlerweile haben wir dauerhaft laufende Mietkosten. Munition, die derzeit einen erheblichen Kostenfaktor darstellt, muss gekauft werden, und auch die Lehrgangsbücher müssen bezahlt werden. Hinzu kommen Steuern, Unternehmens- und Einkommensteuern sowie Sozialabgaben für Mitarbeiter.
Wir sind also kein „Freizeitgeschäft“, das den Betrieb nebenher macht.
Schießen
Ein immer wiederkehrendes und vorrangiges Problem gerade für Mitarbeiter im Sicherheitsgewerbe ist das „regelmäßige“ Schießen! Die meisten Unternehmen führen ihre Mitarbeiter, wenn überhaupt, viermal im Jahr zum Schießen. Das ist eindeutig zu wenig! Wir investieren sehr viel Zeit in die Schießfertigkeit unserer Lehrgangsteilnehmer, da wir jede Woche praktisch schießen. Durch unsere erfahrenen Schießlehrer ist das Erfüllen der Prüfungsvorgabe selten ein großes Problem.
Überlegen wir mal: Der Gesetzgeber fordert von den Sportschützen, die in einem Raum unter Gleichgesinnten schießen, mindestens 18x im Jahr zu schießen. Der Mitarbeiter im Bewachungsunternehmen, der sich mit seiner Waffe in der Öffentlichkeit bewegt und ständig von vielen unbeteiligten Passanten umgeben ist, geht nur viermal im Jahr zum Schießen.
Warum wird die Gesetzgebung hier nicht umgesetzt?
Nicht in voreilendem Gehorsam, sondern in Abstimmung mit unserer Behörde haben wir speziell für diesen Personenkreis eine Schießgruppe gegründet: die „Security Guard“. Näheres dazu findest du unter dem Menüpunkt „Schießgruppe Security Guard“.
Wir sind in NRW der einzige Anbieter, der über drei lizenzierte Schießlehrer im Verteidigungsschießen verfügt! Alle anderen Anbieter behaupten lediglich, Trainer zu sein. Wir und unsere beiden weiteren Schießlehrer verfügen über nationale Zertifikate, die diese Qualifikation bestätigen. Eine Mallorca-Urlaubs-Ballerbude stellt keine gültigen Zertifikate aus!
Nicht die schwarze Cargohose, das schwarze T-Shirt und die dunkle Porsche-Brille zeichnen jemanden aus, sondern sein Wissen. Wir müssen mit keinen Informationen hinterm Berg halten. Frage bitte nach, falls die Ausführungen hier nicht ausführlich genug sind.
Der Lehrgang
Hier einmal ein Beispiel für den Lehrgangsablauf:
1. Tag
Waffen, Waffentechnik, Munition, Ballistik und praktischer Umgang mit Waffen
2. Tag
Notwehr und Notstand, waffenrechtliche Erfordernisse sowie Verhalten auf dem Schießstand
3. Tag
Verbotene Gegenstände, Gesetzeskunde und praktischer Umgang mit Waffen sowie zusätzlich mindestens zwei Schießtermine
Dies ist nur ein Beispiel für einen möglichen Lehrgangsablauf. In der Regel gestaltet sich ein Lehrgang nach den aktuellen Bedürfnissen der Teilnehmer, sodass Schwerpunkte auch anders gesetzt werden können. Somit kann sich ein Lehrgang durchaus über vier Tage erstrecken, was sich natürlich in den Lehrgangsgebühren niederschlägt.
Die Lehrgangsgröße bewegt sich zwischen acht und zehn Teilnehmern, damit ein sinnvoller Unterricht gewährleistet ist. In jedem Fall solltest du die aktuellen Lehrgangsgebühren für deinen speziellen Fall bei mir erfragen.
Die Prüfung
Den Prüfungstermin – leider muss dieser sein – stimmen wir am ersten Lehrgangstag ab. So ist gewährleistet, dass jeder zum vereinbarten Termin Zeit hat. Im Regelfall wird dies ein Sonntagvormittag sein.
Sollte es dennoch einmal vorkommen, dass jemand zum abgesprochenen Termin nicht erscheinen kann, ist das kein Problem. Ausweichtermine für Einzelfälle lassen sich immer finden. Wir müssen nur darüber reden.
Ein unentschuldigtes Fernbleiben vom Prüfungstermin kann ich allerdings im Zeitalter der unbeschränkten Telekommunikation nicht verstehen und werde dies mit einer zusätzlichen Prüfungsgebühr in Rechnung stellen.
Sollte es trotz eines gut vorbereiteten Lehrgangs und intensiven Lernens zum Super-GAU, also zum Nichtbestehen der Prüfung, kommen, ist auch das anderen schon passiert. Es besteht die Möglichkeit, innerhalb von sechs Wochen nach dem eigentlichen Prüfungstermin zweimal eine Nachprüfung abzulegen. Diese ist allerdings gebührenpflichtig und eher als Abschreckung gedacht.
Danach sollte sich der Teilnehmer allerdings überlegen, einen neuen Lehrgang zu buchen und hierbei aufmerksamer bei der Sache zu sein.
Die Durchfallquote
Die Frage nach der Durchfallquote taucht immer wieder auf. Dazu kann ich nur sagen: Ich habe keine.
Ich bin der Meinung, dass jeder, der an den Tagen des Lehrgangs aufmerksam dabei ist und die Zeit zwischen Lehrgang und Prüfung nutzt, um die rund 500 möglichen Fragen zu lernen, die Prüfung bestehen können sollte. Dafür ist keinesfalls ein überdurchschnittlicher IQ erforderlich.
Förderung und Kostenübernahme
Die Kosten für die Ausbildung können unter Umständen von Leistungsträgern wie beispielsweise der Agentur für Arbeit übernommen werden. Geben Sie hierfür folgende Maßnahmennummer an:
922/3072/11
Während der Ausbildung erhalten Sie weiterhin Ihre Leistungen von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter. Auch ein Fahrtkostenzuschuss sowie eine Kinderbetreuung können während der Ausbildung bewilligt werden.
Förderung der Ausbildungskosten durch Leistungsträger
In Deutschland gibt es viele Fördermöglichkeiten, um sich fort- und weiterzubilden. Leistungsträger können dabei die Ausbildungskosten übernehmen. Ein Beispiel hierfür sind die Bildungsgutscheine der Arbeitsagentur.
Viele Lehrgänge sind für Bildungsgutscheine zugelassen. Dies bedeutet, dass die Arbeitsagentur, die ARGE oder das Jobcenter beispielsweise die Ausbildung zum Detektiv, Personenschützer oder Bodyguard sowie die Sachkunde nach § 34a GewO bezahlt.
Es gibt jedoch auch weitere Fördermöglichkeiten, über die Sie sich informieren können. Diese gelten nicht nur für Arbeitslose, sondern auch für die berufliche Weiterbildung während eines bestehenden Beschäftigungsverhältnisses.
Welche der zahlreichen Fördermöglichkeiten für Sie geeignet ist, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Die Stiftung Warentest fasst zusammen, welche finanziellen Hilfen für Fort- und Weiterbildungen zur Verfügung stehen.
Inhalt unseres Download-Links zu den Lehrgangsunterlagen
- AWaffV-09-2020
- Lehrgangsfragen-21-060-NB
- Leitfaden des BKA zu den Waffenteile 2.0
- Linkliste zu unseren YouTube Lehrvideos
- Privater Waffenbesitz nach dem NWR II
- Schnitzlers Waffensachkunde Buch 2.0 (als PDF)
- Lehrgangsbuch 2022 E-Book
- Testfragebogen mit Lösungen
- Waffengesetz 2020 mit dem 3. WaffRÄndG
Richtiges Lernen beziehungsweise die Vorbereitung auf diesen Lehrgang beginnt tatsächlich mit dem Einlesen in die Materie. Dafür ist das enthaltene digitale Lehrbuch hervorragend geeignet.
Weiterhin sind im Download-Link alle relevanten Gesetzestexte und weitere wichtige Schriften enthalten. Zu den Lehrgangsunterlagen gehört auch der relevante Fragenkatalog des BVA, den wir an einigen Stellen redaktionell überarbeiten mussten.
Das bedeutet, dass du bis zur Prüfung drei bis vier Wochen Zeit hast, den Stoff nachzulesen. Auch für diese umfangreiche Materie sollte das ausreichend sein.
Im Jahr 2026 kommt eine eigenständige Fragen-App mit zahlreichen Funktionen zum Einsatz. Unser eigener Programmierer arbeitet derzeit noch an den letzten Feinheiten.
Weiterhin werden neue digitale Lernhilfen integriert, denn uns sind unsere Lehrgangsteilnehmer und deren Prüfungserfolg wichtig.

