Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Folgendes ist alles natürlich ohne Gewähr! Für die Korrektheit der Angaben wird ebenfalls nicht gehaftet! Wer´s genau wissen will, sollte in den aktuell gültigen Vorschriften und Gesetzen nachsehen!


Dazu ist grundsätzlich zu sagen, meine Lehrgänge sind verbandsneutral! Sie gelten in jedem Verband für alle waffenrechtlichen Erlaubnisse (für jede Waffenbesitzkarte bzw. Waffenart), vor jeder Waffenbehörde und das deutschlandweit ohne jede zeitliche Begrenzung. Der Verein/Verband darf dieses Zeugnis gar nicht ablehnen, da dem Verband eine Prüfung der Waffen-Sachkunde für die Erlangung einer WBK gar nicht zusteht, dies darf ausschließlich die waffenrechtliche Behörde. Dies ist durch meine staatliche Anerkennung, dem WaffG und der AWaffV gesetzlich geregelt. Anders kann es bisher noch bei den weiterführenden Lehrgängen im Verband sein (z.B. Trainer, Wettkampfrichter, etc.) Hier werden die Verbände in ihre Waffen-Sachkunde Lehrgänge Themen hineinpacken die dann für die weiterführenden Lehrgänge nötig zu sein scheinen, obwohl die Waffen-Sachkunde gesetzlich festgelegt ist und es vorgeschrieben ist was zu vermitteln ist. An dieser Stelle muss man sich die Frage stellen, was bilden die Verbände dann eigentlich aus? Hier gilt es also beim Verband nachfragen welche Waffen-Sachkunde sie für weiterführende Lehrgänge haben möchten. Die Verbände sind mit ihrer Lehrgangspolitik leider nicht immer so ganz offen, deshalb sollte man in einem solchen Fall mal nachfragen. Die Verbände erkennen ihre Lehrgänge ja nicht einmal immer untereinander an! Dann gelten diese Verbandslehrgänge in manchen Verbänden z.B. nur 3 Jahre, das sagt einem aber niemand vorher, anders als bei mir. Für meine Schießleiter-Lehrgänge akzeptiere ich jede Waffen-Sachkunde sobald sie anerkannt ist, egal woher sie dann kommt. Denn Waffen-Sachkunde ist Waffen-Sachkunde, so sollte es zumindest sein, sagt der Gesetzgeber! Spätestens jetzt wird jedem aufgegangen sein, dass es wie immer ums Geld verdienen geht. Die Verbände wollen nicht nur an den Beiträgen verdienen, sondern natürlich auch an ihren Lehrgängen (wenn sie euch mal eingefangen haben). Ich denke mal, dass all diejenigen, die auf ein „Ehrenamt“ im Verein/Verband aus sind, hier dann einfach falsch sind. Aber kommt nicht hinterher an und jammert. Also nochmal kurz zusammengefasst, wer über seinen Verein/Verband eine WBK beantragen möchte oder zukünftig die Standaufsicht ausüben möchte und dabei von einem Fachmann richtig was lernen und erfahren möchte, ist hier richtig! Alle Anderen wenden sich bitte an ihren Verband. Sollte es also einmal widererwartet zu Problemen mit meinem Zeugnis kommen einfach anrufen und es wird geregelt.

Hier ist es wichtig, dass der Anbieter eine staatliche Anerkennung hat und diese bitte auch nachweisen kann! Denn ohne diese staatliche Anerkennung wird das Zeugnis nicht von der Behörde anerkannt und sie haben Geld zum Fenster hinausgeworfen und Zeit verschenkt. Es gibt einige grundlegende Dinge, anhand derer man das Zeugnis überprüfen kann.

() Der Lehrgangsträger/Anbieter muss ersichtlich sein, Name muss drauf stehen.
() Kontaktdaten des Anbieters, wie kann ich ihn erreichen.
() Die zuständige Zulassungsbehörde muss auf dem Zeugnis stehen.
() Die Zulassungsnummer bei der Behörde muss verzeichnet sein.
() Name, Anschrift, Geb.Dat, Geb.Ort und Prüfungsdatum müssen ersichtlich sein.
() Welche Art von Waffen-Sachkunde wurde geprüft, Sportschützen oder Andere.
() Bei beruflichen Waffenträgern gehört der Schießnachweis dazu.

Dann sollte man darauf achten, das speziell für die Waffen-Sachkunde im Sicherheitsgewerbe eine längere Unterrichtung stattfinden muss (32 UE sind vorgeschrieben). Wichtig ist auch welche Waffen bzw. Waffenart auf dem Zeugnis bestätigt wird! Denn nur diese Waffe/Waffenart darf dann auch später dienstlich/beruflich genutzt werden! Meine Zeugnis bestätigt z.B. ALLE Waffen/Waffenarten. Dann gehören auf ein Zeugnis auch noch Kennzeichen um dieses Fälschungssicher zu machen, man glaubt es kaum das gibt es. In dem Punkt Echtheitsprüfung Zeugnisse gehe noch einmal intensiver auf solche Punkte ein.

Einige Verbände sehen gravierende Unterschiede in den Begriffen „verantwortliche Aufsichtsperson“ und „Aufsichtsperson“. Zieht man das WaffG und die AWaffV zu Rate tauchen hier tatsächlich diesen beiden Begriffe auf. Bezeichnenderweise allerdings in einem Satz „verantwortliche Aufsichtspersonen für das Schießen zu bestellen, soweit er nicht selbst die Aufsicht wahrnimmt“, oder es wird das „verantwortliche“ einfach weggelassen „Aufsichtspersonen müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben“. Das allein ist sicherlich bereits von Bedeutung, zieht man jetzt weiterführend die einschlägigen Kommentierungen zum WaffG oder der AWaffV hinzu, wird man feststellen, dass keiner auf das Wort „verantwortlich“ näher eingeht oder es gar nur erwähnt. Dies lässt an dieser Stelle eigentlich nur den einen Schluss zu, dass das Wort „verantwortlich“ hier nicht von waffenrechtlicher Relevanz sein kann. Denn sonst müssten so renommierte WaffG Kommentatoren wie Steindorf/Heinrich/Papsthart dieses Wort irgendwann einmal näher beleuchtet und in seiner waffenrechtlichen Bedeutung erläutert haben. Dies soll jetzt nicht bedeuten, dass dieses Wort überflüssig oder unnötig wäre. Es soll lediglich sagen, dass wir es nicht nach seiner waffenrechtlichen Relevanz sondern nach seiner eigentlichen wörtlichen Bedeutung beurteilen müssen. Hier sagt z.B. die einschlägige Literatur als Synonym zu verantwortlich, „gewissenhaft, pflichtbewusst, pflichtgetreu, verantwortungsbewusst“. Das ist, wenn man sowohl das WaffG als auch die AWaffV liest, durchaus als logisch zu betrachten. Denn als Aufsicht muss ich verantwortlich sein, sonst macht die Aufsicht keinen Sinn.
Das WaffG sagt, wer die Aufsicht auf einem Schießstand ausüben will muss u.a. sachkundig sein. Der DSB e.V. sagt allerdings: „Sachkunde bezeichnet in diesem Zusammenhang nicht die für den Erwerb von Schußwaffen erforderliche Sachkunde nach § 7 WaffG, sondern die Tätigkeit als Standaufsicht erforderliche Sachkunde“. Vom Grundsatz stelle ich einmal die Frage in den Raum, woher will der DSB e.V. das wohl wissen? Denn das dies so zu sehen ist, steht nirgendwo geschrieben. Ich glaube auch nicht, dass egal wer, sich das WaffG so auslegen oder interpretieren kann und darf, wie er es möchte, oder? Weiterhin stellt der DSB e.V. einen Themenbereich zur Unterrichtung der „verantwortlichen Aufsichtsperson“ dar. All diese Themen sind Unterrichtsinhalte der Waffen-Sachkunde nach § 7WaffG. All diese Themen haben also die Absolventen der Waffen-Sachkunde für z.B. den Waffenerwerb kennengelernt, besprochen und in ihrer Prüfung wieder gefunden. Was uns dann zu der Frage führt, warum will der DSB e.V. mehr als der Gesetzgeber eigentlich fordert?
Eine Antwort finden wir vielleicht in einem anderen Absatz: „Die Durchführung von Lehrgängen zur Qualifikation von verantwortlichen Aufsichtspersonen überträgt der DSB seinen Mitgliedern für ihren Bereich. Sie soll einen Zeitrahmen von 4 Unterrichtseinheiten (a 45Min) umfassen.“ Ich möchte nun an dieser Stelle die Bewertung und Einschätzung dieser Aussagen dem geneigten Leser überlassen. Was nach den Buchstaben und Sinn des Gesetzes gefordert ist, wissen wir alle.
Weiterhin ist es ein Irrglaube, dass diese Lehrgänge von einem der Verbände durchgeführt werden müssen. Der DSB e.V. selbst legt hier in seinem Vorstandsbeschluss von 2004 (http://www.dsb.de/media/PDF/Recht/Waffenrecht/Richtlinien%20DSB/Richtlinien_Standaufsicht.pdf ) fest:“ deren Qualifizierung durch den anerkannten Schießsportverband erfolgen kann.“ Er kann also auch von anderer anerkannter Stelle kommen!
Meine Lehrgänge zur Waffen-Sachkunde nach §7 WaffG beinhalten beispielsweise all die Themenbereiche, die der DSB für die sog. „verantwortliche Aufsichtsperson“ vorsieht für die Unterrichtung. Weitergehend werden diese Themen in meinen Sportleiter Lehrgängen vertieft und praxisnah erarbeitet.

Viele Verbände schreiben das sogar vor! Mindestens 1 Jahr Mitgliedschaft oder mindestens ½ Jahr Sportpassinhaber u.Ä. welch ein Unsinn! Meines Erachtens können neue Schützen gar nicht früh genug in diese Materie eingeführt werden. Was macht es für einen Sinn, neue Schützen ein halbes oder gar ein ganzes Jahr unwissend auf den Schießstand zu lassen? Je früher diese Schützen alle Sicherheitsaspekte im Umgang mit den Waffen erlernen desto ungefährlicher wird es doch für uns alle auf einem Schießstand. Ganz nebenbei erleichtert es auch die Arbeit der verantwortlichen Aufsichtspersonen. Sehr viele meiner Vereine im Umkreis handeln mittlerweile verantwortungsbewusst und schicken „Neulinge“ so früh wie möglich zu meinen Lehrgängen. Und seien wir doch einmal ehrlich, leider ist es in vielen Vereinen doch so, dass „Neue“ die ersten 3-5 Male auf dem Stand richtig umsorgt werden. Das ist auch richtig so! Aber spätestens nach 2 Monaten werden sie vielfach auf dem Stand allein gelassen und gerade dann tauchen die wichtigen Fragen auf.
Absolvieren müsst ihr diesen Lehrgang sowieso, also warum nicht gleich? Das Jahr ist schneller um als ihr denkt, glaubt es mir.

Natürlich taucht auch hier die Frage der Anerkennung wieder auf. Hier liegt es etwas anders als bei der Waffen-Sachkunde. Denn der Schießleiter ist nirgendwo, weder gesetzlich noch sonst wie, festgelegt. D.h., dass im Grunde jeder Verband seine Schießleiter-Ausbildung selbst erstellt und regelt. Dies führt natürlich dazu, dass die Schießleiter-Ausbildung jedes Verbandes anders ist somit kann eigentlich nur jeder Verband seine eigenen Schießleiter anerkennen. Ich denke, man muss sich einmal die Frage stellen, was soll der Schießleiter eigentlich machen? Ich bin der Auffassung, er sollte die täglichen Dinge, während des Schießens, auf dem Schießstand mit den Schützen regeln und beherrschen können und das können wahrlich manchmal verzwickte Dinge sein. Ich habe damals im WSB bei meiner Schießleiter-Ausbildung die Sportordnung lernen müssen! Toll, da haben wir Dinge in unserem Gehirn gespeichert, die ich zu jedem Zeitpunkt in einem Buch nachlesen kann, wie sinnvoll ist das denn? Dann gibt es auch noch jedes Jahr eine neue Sportordnung! Mir kommt es bei der Schießleiter-Ausbildung darauf an die Teilnehmer auf die tägliche Praxis als Standaufsicht, Sportleiter o.ä. vorzubereiten. Ihnen ungewöhnliche Dinge die auf einem Schießstand oder während des Schießens durchaus passieren können, zu präsentieren und hierfür Lösungsvorschläge anzubieten. Also praxisorientiert sein ist hier die Devise. Wir bereiten die Schießleiter auf das Alltägliche vor! Den Umgang mit den Schützen und ihren Eigenheiten. Dies bereiten wir in anschaulichen, manchmal auch überspitzten, Rollenspielen für die Teilnehmer auf. Sie müssen in Teamarbeit eigenständig planen und arbeiten um für den Schützen auf dem Stand ein kompetenter Ansprechpartner zu sein.

Voraussetzung zur Teilnahme an unseren Schießleiter Lehrgängen:
() Volljährig
() Waffen-Sachkunde Zeugnis in Kopie einsenden, nicht nur einfach eine Kopie der WBK.
() Gültiger Jahres Jagdschein

Grundsätzlich erst einmal nein! Jedoch gibt es auch hier Unterschiede. Vielfach raten/fordern die Behörden bei der Beantragung einer neuen Waffe, wenn die Waffen-Sachkunde älter als aus 2003 ist, einen neuen Lehrgang zu absolvieren. Was ja auch gar nicht so unsinnig ist, denn im Laufe der Jahre gibt es vielfach Änderungen sowohl in der Technik wie auch im Gesetz. In unserem Verein führe ich ca. alle 5-6 Jahre einen Vereinslehrgang durch, an dem jeder der möchte teilnehmen kann, das frischt immer wieder auf. Und wer halt nicht unbedingt ein neues Waffen-Sachkunde Zeugnis braucht muss ja auch keine Prüfung ablegen. Aber seht es doch mal sportlich und als Herausforderung an. Hier könnt ihr zeigen was ihr wirklich drauf habt.

Zunächst einmal kann jeder teilnehmen! Das WaffG schreibt allerdings, dass man erst ab 18 Jahren Umgang mit Waffen haben darf. In der Vergangenheit habe ich allerdings schon einige Male eine Ausnahmegenehmigung von der Behörde eingeholt. Mit einer entsprechenden Begründung sollte das also kein Problem sein. Weitere Voraussetzungen gibt es bei mir nicht!
Dann taucht natürlich immer wieder die Frage nach der deutschen Sprache auf. Dazu kann ich nur sagen, wenn wir uns verständigen können sollte es ausreichen. So Aussagen wie, beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift, finde ich unzeitgemäß! Wahrscheinlich wählen diese Zeitgenossen diesen Satz, weil man da das „R“ so schon rollen lassen kann. Wichtig sind andere Dinge und nicht die Sprache oder die Kultur! Sicherlich muss man sich verständigen können, sicher ist auch, dass dafür die Landessprache das Richtige ist. Auch taucht immer schon mal wieder das Problem Legasthenie auf, auch kein Problem, zumindest nicht für mich, ich muss es nur vorher wissen. Also bei all solchen Sorgen und Nöten, einfach zum Telefon greifen und anrufen.


die persönliche Eignung
Vollendung des 18. Lebensjahres für Schusswaffen im Kaliber bis zu 5,6mm/.22lfb für Munition mit Randfeuerzündung (KK Waffen) und einer Mündungsenergie bis 200 Joule, für Einzellader-Langwaffen und Waffen mit glatten Läufen bis zum Kal. 12 wenn diese Waffen nach der Sportordnung des jeweiligen Verbandes zugelassen sind, sonst: (d. h. für alle anderen Schusswaffen wie Pistolen, Revolver, Großkaliber-Gewehre, etc.) Vollendung des 21. Lebensjahres. Bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres ist dafür ein amts- oder fachärztliches oder fachpsychologisches Zeugnis über die geistige Eignung vorzulegen. Persönliche Eignung fehlt z.B. bei Alkohol- oder Suchtmittelabhängigkeit, psychischer Krankheit oder der Gefahr des unvorsichtigen oder unsachgemäßen Umgangs.
Zuverlässigkeit
Wird generell durch die Erlaubnisbehörde überprüft! Die Zuverlässigkeit fehlt z.B. bei Verurteilung wegen eines Verbrechens oder zu mehr als 60 Tagessätzen wegen sonstiger Tat; bei wiederholtem oder gröblichem Verstoß gegen das Waffengesetz, das Sprengstoffgesetz oder das Bundesjagdgesetz, bei Mitgliedschaft in einer verfassungsfeindlichen Vereinigung oder Ähnlichem!
Waffen-Sachkunde
Dieser Nachweis muss vom Schützen selbst erbracht werden. Die Waffen-Sachkunde setzt die nachgewiesene Kenntnis waffentechnischer und rechtlicher Regeln voraus. Diese werden in einem Waffen-Sachkunde Lehrgang vermittelt und mit abschließender Prüfung abgefragt. Bei den Waffen-Sachkunde Lehrgängen ist es wichtig darauf zu achten, dass sie behördlich anerkannt sind. Dies erkennt man i.d.R. daran, dass diejenigen eine behördliche Zulassungsnummer haben. Diese kann man im Zweifel bei der Behörde abfragen.
Bedürfnis
Dieser Nachweis muss auch vom Schützen erbracht werden. Durch den sog. Bedürfnisantrag oder auch Antrag nach §14 WaffG genannt, bei dem jeweiligen schießsportlichen Verband. Dieser Bedürfnisantrag sieht bei fast allen Verbänden ähnlich aus, bzw. es sind die Gleichen Dinge dort einzutragen. Dieser Antrag ist i.d.R. gegenüber dem Verband kostenpflichtig zwischen 20,00€-30,00€. In diesen Bedürfnisanträgen müsst ihr bereits den Typ der Waffe (Pistole oder Revolver) und das Kaliber festlegen, also frühzeitig drüber nachdenken!

Benötigte Unterlagen:
Im Folgenden möchte ich für jeden Punkt erklären, wie er im Detail zu erfüllen ist. Bevor ihr an den Erwerb der WBK denken könnt.

() Zunächst einmal müsst ihr mindestens ein Jahr Mitglied in einem Verein sein der einem anerkannten Schießsportverband angehört.
() Innerhalb, nach Möglichkeit so frühzeitig wie möglich, diesen einen Jahres solltet die den Waffen-Sachkunde Lehrgang absolviert haben.

Der Bedürfnisantrag bei den unterschiedlichen Verbänden verlangt u.a. auch eine sog. Startberechtigung als Nachweis eurer sportlichen Absicht. Sie ist mit den neuen DSB Ausweisen nötig geworden und wird ggf. nur beim Verband beantrag, dort wird festgelegt für welchen Verein ihr im Wettkampf startet. Das ist nicht der Mitgliedsausweis bzw. der neue DSB-Ausweis!!! Diese Startberechtigung also bei Zeiten beantragen (lassen). Das macht der Vereinsvorstand bzw. Sportleiter.
Weiterhin braucht ihr einen Schiessnachweis, den Einzelnachweis dann allerdings erst für den WBK Antrag bei der Behörde. Am besten also ein persönliches Schießbuch zulegen und alle Termine, an denen ihr trainiert habt, eintragen. Für das Schießbuch gibt es keine gesetzlichen Formvorschriften, es sollte also ausreichen wenn ihr hier das Datum, Ort der Schießanlage, das Kaliber und die Schusszahl angebt und dies vom ausgewiesenen Schießleiter abzeichnen lassen. Hierin braucht ihr dann mindestens 18 (ein paar mehr können nicht schaden) unterschriebene Termine, an denen ihr mit einer genehmigungspflichtigen Waffe (also alles außer Luftdruckwaffen) geschossen habt. Diese Termine müssen alle innerhalb der letzten 365 Tage ab Datum der Antragstellung (Bedürfnisantrag) liegen. Wenn ihr das habt, füllt einfach den Bedürfnisantrag aus, euer Sportleiter wird da sicherlich helfen, und übergebt ihm dem Vereinsvorstand zur Weiterleitung an den Verband. Nicht vergessen zeitnah die Gebühr zu überweisen! Aktuelle Antragsformulare der unterschiedlichen Verbände gibt es hier auf meiner Internetseite (unter Downloads).
Wenn der Bedürfnisantrag vom Verband zurückgekommen ist, könnt ihr den WBK-Antrag stellen (ebenfalls unter Downloads). Dieses Formular füllt ihr bitte aus und fügt eine Mitgliedsbestätigung des Vereins und einen Nachweis über die korrekte Aufbewahrung eurer zukünftigen Waffen (Kaufbeleg/Photos des Tresors) hinzu. Ebenfalls den Nachweis der Waffen-Sachkunde. Wichtig ist beim WBK Antrag, dass ihr die richtige WBK (gelb oder grün) beantragt. Die Gelbe ist im Prinzip ausreichend, wenn ihr nur mit Langwaffen schießen wollt. Sinnvoll kann es sein, gleich beide WBK´s zu beantragen. Allerdings ist es bei der Grünen (für Faustfeuerwaffen und SL-Waffen) so, dass hier ein Voreintrag für eine beantragte Waffe gemacht wird. Dieser Voreintrag ist aber nur ein Jahr gültig und verfällt danach. Es macht also keinen Sinn, eine grüne WBK zu beantragen, wenn man im nächsten Jahr eh keine Waffe dafür kaufen will oder kann.
Das wäre es im Prinzip.

All diese Anträge und Vorgehensweisen scheinen beim ersten Mal etwas undurchsichtig zu sein, deshalb mein Tip, holt euch Hilfe, bevor etwas falsch läuft. Vereinskameraden oder Sportleiter/Schießleiter helfen gerne. Auch ein Anruf bei der zuständigen Behörde ist manchmal hilfreich auch hier sind die Beamten immer gerne bereit zu helfen wo es geht.
WBK-Checkliste - Was benötige ich?

() Mindestens 1 Jahr Mitglied in einem Schützenverein
() für KK-Waffen min. 18 Jahre alt, bzw. für GK-Waffen min. 25 Jahre alt

Für den Bedürfnisnachweis:
() Mindestens 18 mal in den letzten 365 Tagen mit einer „scharfen“ Waffe trainiert
() Sportpass liegt vor oder ist zumindest beantragt
() 20€ - 40,00€ pro Antrag auf das Konto des Verbandes überwiesen
() Ausgefüllter Antrag (vom Schützen und vom Verein) ist zum Verband gegangen

Für den WBK-Antrag bei der zuständigen Behörde:

() Sachkundelehrgang erfolgreich mit Zeugnis abgeschlossen
() Bedürfnisbescheinigung liegt vom Verband unterzeichnet vor
() Nachweis der korrekten Aufbewahrung im Tresor (Photo, Kaufbeleg, etc.)
() Mitgliedsbestätigung des Vereins
() Ausgefüllter und unterschriebener WBK Antrag liegt vor

Übrigens:
Das Bedürfnis kann von der Behörde bis zu 3 Jahren nach dem letzten Antrag überprüft werden. Hierbei überprüft die Behörde ob ihr nach wie vor sportlichen Aktivitäten nachgeht, dies bedeutet also, ihr müsst regelmäßig schießen! 18x im Jahr oder 1x im Monat regelmäßig, sonst verfällt euer Bedürfnis. Krankheits- und Berufsbedingte Ausfälle sind natürlich, nachweislich, möglich. Innerhalb von 6 Monaten dürfen nicht mehr als 2 Waffen erworben werden. Dies gilt bis zu 3 halbautomatischen Langwaffen und bis zu 2 Kurzwaffen. Weitere Waffen können erworben werden, wenn sie zur Ausübung weiterer Disziplinen benötigt werden oder zur Ausübung des Wettkampfsports erforderlich sind. D.h. Wettkämpfe schießen und Urkunden sammeln.